Und wie geht es den Vätern?
Männer und psychische Erkrankungen rund um die Geburt
Fachliteratur und Hilfsangebote zum Thema psychische Erkrankungen rund um die Geburt richten sich noch immer fast ausschließlich an Frauen. Die Männer wurden lange Zeit komplett außer Acht gelassen. Im Fall der Erkrankung ihrer Partnerin spielen sie eine wichtige Rolle, die viele Herausforderungen birgt und in der sie oft keine Unterstützung bekommen. Noch viel weniger bekannt ist jedoch, dass auch Väter selbst von psychischen Erkrankungen rund um die Geburt betroffen sein können. Dabei zeigen aktuelle Forschungen, dass Depressionen, Ängste und ähnliche Erkrankungen auch bei Vätern keineswegs seltene Phänomene sind.
Termine
Inhalte
- Elternwerden als Risikophase sowohl für Mütter als auch für Väter
- Die Rolle und Bedeutung von Vätern als Angehörige psychisch erkrankter Partnerinnen
- Aktueller Forschungsstand zu eigenständigen peripartalen psychischen Erkrankungen von Vätern: Erkrankungsformen, Risikofaktoren und Ursachen, Häufigkeit, Gemeinsamkeiten und Unterschiede zu den mütterlichen Erkrankungen
- Das Geburtserleben von Vätern und dessen weitreichende Auswirkungen
- Möglichkeiten der Begleitung und Unterstützung betroffener Väter
Referent*innen
Melanie Weimer
Dipl.-Pädagogin, GfG-Geburtsvorbereiterin, GfG-Familienbegleiterin, Systemische Beraterin (DGSF), Systemische Supervisorin (SG), Leiterin eines Frühe-Hilfen-Projekts, Kinderschutzfachkraft, Selbsthilfegruppen-Leiterin bei Schatten & Licht e.V.
Auf einen Blick
Seminar:
Und wie geht es den Vätern? Männer und psychische Erkrankungen rund um die Geburt
Format:
Online
Dauer:
5 Stunden
Kosten:
85 Euro
Kontakt:
info@schatten-und-licht.de