Regretting Motherhood / Parenthood

Elternschaft bereuen – ein gesellschaftliches Tabuthema verstehen und professionell begleiten

Elternschaft gilt gesellschaftlich als erfüllend, sinnstiftend und „natürlich“. Doch was, wenn Mütter oder Väter bereuen, diesen Weg gegangen zu sein? Das Phänomen des „Regretting Motherhood“ (bzw. Parenthood) beschreibt, dass Eltern – meist Mütter – ihr Kind zwar lieben, jedoch bereuen, überhaupt Mutter oder Vater geworden zu sein. Nicht das Kind selbst wird abgelehnt, sondern die Lebensveränderungen und die Elternrolle, die mit der Geburt einhergehen. Trotz vorhandener Liebe zum Kind würden sie sich rückblickend nicht noch einmal dafür entscheiden, ein Kind zu bekommen. Gerade in der Begleitung von Eltern in medizinischen, psychologischen oder pädagogischen Kontexten begegnen Fachkräfte dieser Thematik häufiger, als offen thematisiert wird. Umso wichtiger ist ein sensibler, informierter und urteilsfreier Umgang.

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Termine

Ziele

  • Förderung des Verständnisses und Auseinandersetzung mit dem Thema
  • Reflexion der eigenen Haltung als Fachkraft
  • Erweiterung der Handlungskompetenz als Fachkraft
  • Stärkung der professionellen Begleitung von Müttern/Vätern

Inhalte

  • Definition und Abgrenzung
  • Gesellschaftliche Tabuisierung
  • Forschungsgrundlagen zum Thema
  • Haltung in Gesprächen als Fachkraft
  • Was kann Müttern/Vätern helfen?
  • Mögliche Auswirkungen auf Kinder

Referent*innen

Michaela Nißler
M.Sc. Psychologin, Traumatherapeutin (MIT), Notfallpsychologin (BDP), Beratung nach belastenden Ereignissen, Trainerin für Deeskalation und Gesprächsführung, Mitglied im Dachverband Positive Psychologie (DACH-PP e.V.)

Traurige Mutter am Bett ihres Babys

Auf einen Blick

Seminar:
Regretting Motherhood/Parenthood – Elternschaft bereuen

Format:
Online

Dauer:
5 Stunden

Kosten:
85 Euro

Kontakt:
info@schatten-und-licht.de