Die Überprüfung der Schilddrüse und des Hormonstatus sollte bei postpartal erkrankten Frauen grundsätzlich zur ärztlichen Routine gehören, da nach der Entbindung verschiedenste Schilddrüsen- und Hormon-Problematiken entstehen können. Betroffene Frauen sollten sich in dieser Frage an einen Endokrinologen wenden, dessen genauerer Hormon-Test sich meist über einen ganzen Tag erstreckt, um auch die Hormonschwankungen feststellen zu können. Ein Speichel-Hormon-Test ist genauer als die auch heute noch häufigen Bluttests. Ein Ultraschall sollte selbstverständlich auch dazu gehören. Die Verabreichung synthetischer Hormone, wie auch der "Pille", führt häufig zu einer Verstärkung der Depression oder wird sogar erst ihr Auslöser.
Alternativen zu synthetischen Hormonen: Naturidentisches Progesteron, das aus der Yamswurzel gewonnen wird und in Form einer Progesteroncreme bezogen werden kann. Da es natürlicher Herkunft ist, unterscheidet es sich grundlegend von Progestogenen, die synthetischer Art sind. Natürliches Progesteron wirkt antidepressiv und ist nach der Entbindung sowie bei Progesteron-Mangel und prämenstruellem Syndrom (PMS) mit Erfolg einsetzbar.
Daneben sind weitere sogenannte Phyto-Hormone im Gespräch, die ebenfalls pflanzlicher Natur sind, wie z. B. der Mönchspfeffer und die Traubensilberkerze.
Die natürlichste Art, die als altes Hebammenwissen bekannt ist, ist die dosierte Einnahme der eigenen, getrockneten und pulverisierten Plazenta. Aus der Plazenta-Nosode können auch homöopathische Mittel hergestellt werden.

Plazenta-Prophylaxe (PDF)

Progesteron-Prophylaxe (PDF)

Hormon-Schilddrüsen-Eisenmangel-Tips (PDF)